Schleswig-Holstein sieht IKZM vor allem als eine Chance und zwar in zweierlei Hinsicht. Zum einen um die vielfältigen Potenziale der Küstenzone besser zu erkennen und nachhaltig zu nutzen und zum anderen um sich auch mit den Problemen und Nutzungskonflikten der Küstenzone intensiver auseinander zu setzen und Lösungsansätze zu entwickeln.
Bereits 2003 legte Schleswig-Holstein mit der Veröffentlichung des Rahmenkonzeptes „Integriertes Küstenzonenmanagement in Schleswig-Holstein“ den Grundstein für die Einführung von IKZM in Schleswig-Holstein. Als Folge dieses Rahmenkonzeptes wurde im Innenministerium eine Info- und Koordinierungsstelle eingerichtet. Weitere Aktivitäten waren bzw. sind beispielsweise der Raumordnungsbericht Küste und Meer 2005, der erstmalig alle Nutzungen im Küsten- und Meeresbereich Schleswig-Holsteins aufführt sowie Konfliktpotenziale und Maßnahmen benennt. Darüber hinaus zu nennen ist der derzeit in der Erarbeitung befindliche Landesentwicklungsplan, der erstmalig raumordnerische Regelungen zum Küstenmeer Schleswig-Holsteins beinhaltet. Daneben wurden verschiedene Veranstaltungen und Informationsrunden durchgeführt.
Aktuell bereitet die Info- und Koordinierungsgruppe mit externer Hilfe den Wettbewerb „Lust op dat Meer – Modellprojekte für eine vitale und zukunftsstarke Küstenzone am Beispiel Schleswig-Holsteins“ vor.