IKZM
Integriertes Küstenzonenmanagement in Deutschland

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit


Umweltbundesamt - Für Mensch und Umwelt

Bundesamt fü Naturschutz

7 IKZM in den deutschen Küstenländern

7.5 Schleswig-Holstein

Hintergründe

Schleswig-Holstein sieht IKZM vor allem als eine Chance in zweierlei Hinsicht:

Zum einen um die vielfältigen Potenziale der Küstenzone besser zu erkennen und nachhaltig zu nutzen und zum anderen um sich auch mit den Problemen und Nutzungskonflikten der Küstenzone intensiver auseinander zu setzen und Lösungsansätze zu entwickeln.

Küste Schleswig-Holsteins; Foto: © Bioconsult Schuchardt & Scholle GbRBereits 2003 hat die Landesregierung ein IKZM-Rahmenkonzept erstellt, das der Empfehlung der Europäischen Union zum IKZM (2002/413/EG vom 30. Mai 2002) und der nationalen IKZM-Strategie Rechnung trägt.

Der Raumordnungsbericht Küste und Meer 2005 PDF / 5,44 MB stellt alle Nutzungen im Küsten- und Meeresbereich Schleswig-Holsteins dar und benennt zu den einzelnen Nutzungen die möglichen Konfliktpotenziale. Im Landesentwicklungsplan Schleswig-Holstein 2010 PDF / 1,85 MB sind erstmals die Grundsätze und Ziele der Raumordnung zum Küstenmeer und zur integrierten Küstenzonenentwicklung festgelegt.

In den Jahren 2010 und 2011 wurde vom Innenministerium Schleswig-Holstein mit Unterstützung des Bundesumweltministeriums und des Umweltbundesamtes der IKZM-Wettbewerb „Lust op dat Meer“ durchgeführt. Mit dem Wettbewerb konnte an Hand vorbildlicher Modellprojekte in Schleswig-Holstein aufgezeigt werden, wie Kommunen und Regionen ihre Entwicklungsmöglichkeiten an den Küsten noch besser nutzen können und welche Chancen sich dadurch eröffnen.

Weitere Informationen zum Wettbewerb sowie die Ergebnisbroschüren in deutscher und in englischer Fassung finden Sie auf der Website „Lust op dat Meer“.

Darüber hinaus unterstützt das Land im Rahmen des Zukunftsprogramms Wirtschaft die Förderregion Kiel bis zum Herbst 2012 bei der Erarbeitung eines Rahmenplans Kieler Förde.

Weitere Informationen zum Rahmenplan Kieler Förde.

Weiterführende Informationen