Untenstehend finden Sie Links zu den Websites interessanter Institutionen und Projekte aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung, die Bezüge zum IKZM-Prozess und zu Küstenthemen aufweisen. Eine kurze Beschreibung bietet Ihnen einen ersten Eindruck des jeweiligen externen Angebots. Die Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, wird kontinuierlich ergänzt und fortgeschrieben.
„Lust op dat Meer“-Wettbewerb des Innenministeriums Schleswig-Holstein
Der von der Abteilung Landesplanung des Innenministeriums Schleswig-Holstein ausgeschriebene Wettbewerb kürt bis zum 26. Mai 2010 bis zu fünf Projekte, die lokale Ansätze für eine vitale und zukunftsstarke Küstenzone modellhaft umsetzen. Die prämierten Fallbeispiele werden online verfügbar gemacht. So soll die Praxisorientierung von IKZM vor Ort vorangebracht und der Wissenstransfer anhand von best practices auch länderübergreifend gefördert werden.
IKZM-Plattform Niedersachsen
„Die IKZM-Plattform Niedersachsen ist ein Informations- und Transferangebot der Regierungsvertretung Oldenburg. Im Arbeitsbereich Raumordnung und Landesentwicklung nimmt sie diese Aufgabe für die Landesregierung, das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung, wahr.“
RADOST – Regionale Anpassungsstrategien für die deutsche Ostseeküste
RADOST zielt darauf ab, „Anpassungsstrategien für die deutsche Ostseeküstenregion im Dialog zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft zu erarbeiten“ und die nachhaltige Entwicklung dieser Region zu fördern. Dazu sollen auch Akteursnetzwerke und Kommunikationsstrukturen gestärkt werden.
Projekt „Zukunft Küste – Coastal Futures“
Das Projekt „Zukunft Küste – Coastal Futures“ zielt auf die Realisierung eines Integrierten Küstenzonenmanagements an der Westküste Schleswig-Holsteins, mit besonderem Fokus auf Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Nutzungsansprüchen. Das über 40 Partner umfassende Projekt wird von wissenschaftlichen und regionalen Institutionen sowie von Bundes- und schleswig-holsteinischen Landesministerien getragen.
Das Tideelbe Konzept der Hamburg Port Authority
Das Tideelbekonzept der Hamburg Port Authority (HPA) unterstützt die wirtschaftliche Entwicklung des Hafenstandorts Hamburg, indem es die vielfältigen Nutzungsansprüche von über 100 Stakeholdern koordiniert. Dabei wird besonderer Wert darauf gelegt, dass jegliche Maßnahmen, etwa das Sedimentmanagement, im Einklang mit der natürlichen Dynamik der Tideelbe stehen.
IKZM beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung
Auf der Website des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung wird eine Übersicht über Forschungsprojekte und Veröffentlichungen zu IKZM angeboten, die direkten Bezug zu Aspekten der Raumordnung und –entwicklung haben.
IKZM bei der Generaldirektion Umwelt der Europäischen Kommission (engl.)
Die Generaldirektion Umwelt der Europäischen Kommission koordiniert seit 1996 Initiativen und Maßnahmen zu IKZM. Auf dieser Website sind die offiziellen EU-Dokumente zum Koordinierungsprozess in den Mitgliedstaaten erhältlich, außerdem werden umfassende Literatur- und Linklisten zur Verfügung gestellt.
OURCOAST-Datenbank mit best practices aus den EU-Mitgliedstaaten (engl.)
Die Datenbank der Generaldirektion Umwelt der EU-Kommission befindet sich derzeit noch im Aufbau. Ziel ist, über 350 IKZM-Fallstudien (davon sind derzeit 34 aus Deutschland) mit Umsetzungsfokus in einer Datenbank zu sammeln, die ab Frühjahr 2010 verfügbar sein soll. Inhaltliche Schwerpunkte sind Anpassung an Risiken und Folgen des Klimawandels, Informations- und Kommunikationssysteme, Instrumente der Raumplanung sowie institutionelle Koordinierung. Vergleichende Analysen der Fälle sollen typische Erfolgsfaktoren für die IKZM-Teilbereiche identifizieren.
Environmental Conference of the European Regions (ENCORE) - Working Group on Climate Change (engl.)
Hamburg und Schleswig-Holstein als Küstenländer sind an dieser Arbeitsgruppe von deutscher Seite beteiligt. Die Kooperation soll laut Website dazu dienen, Ansätze der Mitigation und Adaption zu diskutieren und best practices auszutauschen.
Coastal Wiki (engl.)
Die englischsprachige Online-Enzyklopädie bietet Informationen zu Küstenthemen nach dem Wikipedia-Prinzip. Sie wurde lanciert im Rahmen des ENCORA Projekts zum Wissenstransfer im Bereich Küste und Küstenmanagement und umfasst über 1300 Einträge (Stand Februar 2010). Zum Coastal Management gibt es eine eigene Kategorie auf der Startseite.
Norddeutsches Klimabüro Geesthacht
Das 2006 in Geesthacht eingerichtete Norddeutsche Klimabüro bereitet Ergebnisse der Klimaforschung spezifisch für Norddeutschland und die Küstenregion allgemeinverständlich auf. Dieses Angebot bedient individuelle Anfragen aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung sowie von Privatpersonen und wurde als Reaktion auf die zunehmende Zahl vonInformationsanfragen eingerichtet.
KlimaCampus Hamburg – Exzellenzzentrum für Klimaforschung
Der KlimaCampus Hamburg wird als Exzellenzzentrum für Klimaforschung und Erdsystemwissenschaften seit 2007 durch den Bund gefördert. Der Campus besteht aus einem Netzwerk universitärer und außeruniversitärer Institute und Partner, die Änderungen des Klimasystems analysieren, Prognosen erstellen und mögliche Konsequenzen untersuchen, wobei der regionale Schwerpunkt auf Nordeuropa liegt.
Climate Service Center Hamburg
Das Climate Service Center wurde 2009 als zentrale deutsche Informations- und Beratungsplattform zum Klimawandel ins Leben gerufen. Im Mittelpunkt steht der Vernetzungsgedanke, so dass Anfragen aus Öffentlichkeit, Politik und Wirtschaft kompetent und schnellstmöglich beantwortet bzw. an den jeweils besten Ansprechpartner weitervermittelt werden können.
A-KÜST „Veränderliches Küstenklima – Evaluierung von Anpassungsstrategien im Küstenschutz“
Das Projekt A-KÜST wurde 2009 im Rahmen des niedersächsischen KLIFF (s.u.) gestartet und hat zum Ziel, für das Gebiet der südlichen Nordsee sowie das Emsästuar und Teile des Ostfriesischen Wattenmeers eine „für die Belange des Küstenschutzes optimierte und bedarfsgerechte regionale Datenbasis von Klimaänderungsfolgen zu schaffen“. Sozialwissenschaftliche Begleitforschung soll zudem die gesellschaftliche Akzeptanz von Anpassungsmaßnahmen ermitteln.
KLIFF – Klimafolgenforschung in Niedersachsen
Der Forschungsverbund KLIFF vereint Wissenschaftler aus 21 Universitäten und Forschungsinstituten, die Aspekte und Folgen des Klimawandels in Niedersachsen innerhalb der Querschnittsthemen Klima (Themenbereiche Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Wasserwirtschaft) und Raumplanung aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven erforschen. Dabei wird regionalspezifisch integrierter Ansatz verfolgt und Küstenschutz als ein zentrales Thema behandelt.
klimazwei – Risiken mindern - Chancen nutzen
Diese Fördermaßnahme des BMBF brachte von 2006 bis 2009 in rund 40 Projekten verschiedener Disziplinen praxisorientierte Handlungsstrategien zu Verminderung (Mitigation) und Anpassung (Adaptation) an den Klimawandel hervor. Die Projektdokumentationen sind online und in Buchform erhältlich und liefern auch Anregungen zu Küstenthemen, etwa Tourismus und Schifffahrt.
Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung
Das in Bremerhaven ansässige Alfred-Wegener-Institut ist das Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung. Die Forscher betreiben Klima- sowie Ökosystemforschung im Meer und an Land und widmen sich neben dem Forschungsschwerpunkt Arktis und Antarktis u.a. auch der Nordseeforschung und dem biologischem Monitoring im Meer. Das Institut bietet Koordination, Beratung und Dienstleistung und berät auch die deutsche Bundesregierung.
Leibniz-Institut für Meereswissenschaften an der Universität Kiel (IFM-GEOMAR)
Das IFM-GEOMAR ging 2004 aus der Fusion des Forschungszentrums für Marine Geowissenschaften (GEOMAR) und des Instituts für Meereskunde (IfM) hervor und wird gemeinschaftlich von Bund und Ländern getragen. Moderne Meeresforschung wird in den vier Schwerpunkten Ozeanzirkulation und Klimadynamik, Marine Biogeochemie, Marine Ökologie und Dynamik des Ozeanbodens betrieben. Das Institut hat eine Reihe von Spin-Off-Unternehmen hervorgebracht, die in der Region angesiedelt sind.
Kuratorium für Forschung im Küsteningenieurwesen (KFKI)
Das 1973 gegründete Kuratorium für Forschung im Küsteningenieurwesen dient der Koordination und dem Austausch technischer und naturwissenschaftlicher Erkenntnisse und Maßnahmen in diesem Bereich. Dem KFKI gehören daher Vertreter der Bundesministerien für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen (BMVBW), für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL) sowie Bildung und Forschung (BMBF), sowie Vertreter der für die Küstenforschung zuständigen Landesministerien und Senatoren an.
EUCC – Die Küsten Union Deutschland e.V.
Die seit 2002 in Rostock bestehende „EUCC – Die Küsten Union Deutschland e.V.“ verfolgt die nachhaltige Entwicklung von Küste und Meeren und führt IKZM ausdrücklich in ihrem Leitbild auf. Tätigkeitsschwerpunkte liegen auf Beratung, Aufklärung und Weiterbildung sowie Informationstransfer an ein breites Publikum. Als deutscher Vertreter in der internationalen Nichtregierungsorganisation EUCC fördert EUCC-D die internationale Vernetzung im Bereich IKZM.
Common Wadden Sea Secretariat – Wattenmeerforum (engl.)
Das Wattenmeerforum ist seit 1987 in Wilhelmshaven ansässig und dient als Sekretariat für die Wattenmeerkooperation der zuständigen Ministerien der Niederlanden, Dänemarks und Deutschlands. Die seit 1978 bestehende Zusammenarbeit zielt auf den Schutz des Wattenmeers durch die Abstimmung von Management, Monitoring, Forschung und politischen Fragen. Entsprechende Regierungskonferenzen werden im Turnus von drei bis vier Jahren abgehalten, in der Zwischenzeit kommt eine permanente Arbeitsgruppe von Ministeriums- und regionalen Vertretern zu zwei bis drei Sitzungen pro Jahr zusammen.
GKSS Forschungszentrum in der HELMHOLTZ-GEMEINSCHAFT
Das GKSS-Forschungszentrum Geesthacht besteht seit 1956 und verfolgt die Schwerpunkte Werkstoff- und Küstenforschung. Im Themenfeld Küste werden menschengemachte wie natürliche Veränderungen erforscht und praktische Lösungsstrategien wissenschaftlich begleitet. Das GKSS-Forschungszentrum setzt organisatorisch verstärkt auf Netzwerke und Partnerverbünde, v.a. in der Form von Forschungsplattformen.
Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde
Das Leibniz-Institut für Ostseeforschung wurde 1992 als Nachfolger des Instituts für Meereskunde neu gegründet. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und vom Bildungsministerium Mecklenburg-Vorpommern gemeinsam getragene Institut erforscht Küsten- und Randmeere mit besonderem Fokus auf das Ökosystem Ostsee.
KUNTIKUM – Klimatrends und nachhaltige Tourismusentwicklung in Küsten- und Mittelgebirgsregionen
Das vom BMBF geförderte dreijährige Projekt (2006 bis 2009) diente der praxisorientierten Erforschung nachhaltiger Tourismusentwicklung vor dem Hintergrund des Klimawandels, u.a. an der deutschen Nordseeküste. Neben Trendanalyse und Strategieentwicklung zielte das Projekt auch auf den Kompetenzaufbau für „klimarelevante Entscheidungsfindung in den Modellregionen“ und erörterte Umsetzungsmöglichkeiten und -grenzen möglicher Maßnahmen. Die Ergebnisse sind auf der Website sowie als Publikation verfügbar.
Deutscher Tourismusverband, Positionen zu Umwelt- und Naturschutz
Der deutsche Tourismusverband nimmt auf seiner Website ausführlich Stellung zu verschiedenen politischen Themen, z.B. Umwelt- und Naturschutz, und bietet darüber hinaus diverse Informationen und Serviceangebote für Mitglieder und Besucher.
Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft e.V.
Der Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft bietet auf seiner Website ein breites Informationsangebot.
Deutsche Zentrale für Tourismus e.V.
Ausführliche Informationen und weiterführende Links zum Urlaubsangebot in Deutschland, auch an der Nord- und Ostseeküste, bietet der Webauftritt der Deutschen Zentrale für Tourismus.
Tourismusverband Schleswig-Holstein
Der Tourismusverband Schleswig-Holstein informiert auf seiner Website u.a. über seine Positionen zu Klimawandel und Tourismus sowie zu Küsten- und Hochwasserschutz. Gemeinsam mit verschiedenen Partnern setzt er zwei Leitprojekte des Landestourismuskonzeptes um, „Optimierung der touristischen Infrastruktur“ sowie „Optimierung der lokalen Strukturen“.
Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern
Die Website des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern enthält diverse Angebote zu Marketing, Marktforschung, Corporate Design und Qualitätsmanagement, die v.a. Mitgliedsunternehmen ansprechen. Ein Beitrag der Märzausgabe 2010 der Verbandszeitung befasst sich mit der Bedeutung des Naturschutzes für den Tourismus im Land.
Tourismusverband Niedersachsen
Der Fokus des Tourismusverbandes Niedersachsen liegt auf Koordination und Austausch der Regional- und Fachverbände sowie auf der politischen Interessenvertretung. Auf der Website sind die politischen Positionen u.a. zur Rücksichtnahme auf touristische Belange bei der Landesraumordnungsplanung und zu nachhaltiger Entwicklung und Naturschutz nachzulesen.
Tourismusverband Bremen
Der Internetauftritt des Tourismusverbandes Bremen bietet ein breites Informationsangebot für Urlauber und Besucher. Hier können u.a. Broschüren bestellt, Messe- und Kongressteilnahmen geplant und Angebote verglichen werden. In der Sektion „Service“ werden außerdem die Dienstleistungen für Mitglieder beschrieben.
Tourismusverband Hamburg
Die Website des Tourismusverbandes Hamburg ist ein umfassendes Informationsportal für für Reisende. In der Sektion „Business & Presse“ gibt der Verband zudem Auskunft über die Angebote für Mitglieder sowie über seine Funktion als Branchenforum und politisches Sprachrohr.
Mit dem Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass eine Verlinkung ggf. eine Mitverantwortung für die Inhalte der verlinkten Seiten begründen kann. Dies kann nur durch eine ausdrückliche Distanzierung von besagten Inhalten verhindert werden. Für die Links auf dieser Website gilt daher, dass wir uns hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller verlinkten Seitenadressen distanzieren und uns diese Inhalte nicht zu eigen machen.
Trotz sorgfältiger Prüfung der Inhalte der verlinkten Seiten kann für diese nicht garantiert werden. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an den Webmaster.