IKZM
Integriertes Küstenzonenmanagement in Deutschland

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit


Umweltbundesamt - Für Mensch und Umwelt

Bundesamt fü Naturschutz

7 IKZM in den deutschen Küstenländern

7.2 Hamburg

Die Freie und Hansestadt Hamburg verfügt nur über einen geringen Flächenanteil am norddeutschen Küstenmeer. Gleichwohl leistet Hamburg mit dem Hamburgischen Nationalpark Wattenmeer einen wichtigen Beitrag zum Schutz des Wattenmeeres. Mit seinem Seehafen und seiner maritimen Wirtschaftsstruktur ist Hamburg darüber hinaus in vielfältiger Weise mit Meer und Küstenmeer verbunden.

Die Raumplanung wird in Hamburg über die Flächennutzungsplanung durchgeführt. Spezifische rechtliche IKZM-Programme oder -Pläne wurden in Hamburg nicht beschlossen. Allerdings spiegelt sich der IKZM-Gedanke in einer Vielzahl von Bereichen des behördlichen Handelns wieder.

Als konkrete Beispiele sind hier das Tideelbekonzept der Hamburg Port Authority (HPA), der in Zusammenarbeit mit den Nachbarländern Niedersachsen und Schleswig-Holstein erstellte „Integrierte Bewirtschaftungsplan Elbeästuar (IBP)“, das zwischenzeitlich abgeschlossene, von der HPA als Leadpartner koordinierte INTERREG IVB-Projekt TIDE sowie das von der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt begleitete INTERREG IV B-Projekt Clean Corth Sea Shipping zu nennen. Zudem hat sich die HPA zusammen mit dem Helmholtz Zentrum Geesthacht an dem Forschungsprojekt THESEUS beteiligt, um innovative Technologien und Strategien zur Sicherung europäischer Küsten unter geänderten Klimabedingungen zu entwickeln.